Der Strauß

Zu den Laufvögeln zählend, ist der Strauß der größte lebende Vogel auf der Erde.
Die bis zu 120kg schweren Tiere stammen ursprünglich aus dem südöstlichen Afrika, kommen aber mit dem gemäßigten Klima in unseren Breiten hervorragend zurecht.  Unser Betrieb züchtet Straußenvögel der Rasse Zimbabwe Blue. Sein Straußenfleisch zeichnet sich durch hervorragende Qualität aus.

 

Zucht und Haltung

Für uns steht eine streng ökologische und artgerechte Haltung der Tiere an erster Stelle. Die Zuchttiere werden in sogenannten Zuchtgruppen gehalten, welche aus einem Hahn und drei bis vier Hennen bestehen. Ein solcher Verbund entspricht dem natürlichen Sozialverhalten der Tiere. 

Nach dem Schlupf der Küken in unserer hofeigenen Brüterei, lassen wir die Strauße ca.15 Monate in aller Ruhe heranwachsen. Dabei verzichten wir vollständig auf künstliche Futterzusätze und Medikamente, was einen natürlichen Wachstumsprozess ermöglicht und sich nicht zuletzt in der ausgezeichneten Qualität des Straußenfleisch wiederspiegelt.

Die Strauße verfügen über permanenten Zugang zu großflächigen Weiden und können selbst entscheiden, wo sie fressen und ruhen wollen.
Lediglich die Jungtiere werden zum Schutz vor Raubwild über Nacht im Stall gehalten.

Auch während der vermeidlich kalten Wintermonate, werden die Tiere nicht eingesperrt. Der Strauß, welcher Kälte und extreme Temperaturschwankungen aus den Wintermonaten seiner natürlichen Umgebung, der afrikanischen Steppe, kennt, kommt bestens mit dem deutschen Klima zurecht.

Straußenfleisch ist ein außergewöhnlicher Genuss, der auch den anspruchsvollsten Gaumen erfreut. Von Farbe, Struktur und Geschmack ist das Straußenfleisch ähnlich feinstem Rind, mit allen gesundheitlichen Vorteilen des Geflügelfleisches  ist es äußerst mageres Fleisch, sehr cholesterinarm und hat einen hohen Proteinanteil. Als Laufvogel besitzt der Strauß kein Brustfleisch und so stammt das Straußenfleisch stets von den beiden großen Keulen. Das Fleisch der Unterkeule wird als hervorragendes Straußensteak verkauft, während sich aus der Oberkeule feinstes Straußenfilet gewinnen lässt.

 

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